


| Variante | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Eigenkapitalfinanzierung | - Keine Verpflichtungen gegenüber Banken - Keine Schwierigkeiten mit Rückzahlungen in schlechten Zeiten | - Hohe finanzielle Mittel erforderlich - In der Praxis meist unrealistisch |
| Eigenkapitalerhöhung durch Gesellschafter (stille oder offene Beteiligung) | - Zusätzliches Kapital von bestehenden Gesellschaftern - Ohne übliche Sicherheiten - Langfristige Beteiligung erhöht Bonität - Stärkere Verhandlungsbasis gegenüber Banken | - Möglicherweise begrenzt verfügbare Mittel bei den Gesellschaftern - Zustimmung der Beteiligten erforderlich |
| Externe Eigenkapitalbeschaffung durch: | ||
| a) Crowdfunding | - Beteiligung vieler kleiner Investoren (oft Privatpersonen) als stille Partner | - Eignet sich nur für Projekte, die Endverbraucher ansprechen |
| b) Business Angels | - Investoren mit Kapital, Managementerfahrung und Netzwerken - Liefern Know-how und Kontakte | - Streben Wertsteigerung ihres Anteils im Unternehmen an - Möchten Einfluss nehmen |
| Art des Darlehens | Merkmale |
|---|---|
| Bankdarlehen | - Klassischer Kredit von der Hausbank - Gründliche Planung und Businessplan erforderlich - Bearbeitungszeit der Bank einplanen |
| Privates Darlehen | - Flexible Option - Von Familie, Freunden oder privaten Förderern - Höhe von Liquidiät des Kreditgebers abhängig - In der Regel keine Zinsen, Sicherheiten oder beschränkte Laufzeit - Schriftlicher Kreditvertrag immer empfehlenswert |
| Investitionskredit | - Zur Finanzierung von Investitionen nach dem Unternehmenskauf - Von Geschäftsbanken oder durch öffentliche Fördermöglichkeiten - Laufzeit von vier bis sieben Jahren, abhängig von den Unternehmenserträgen |
| Förderdarlehen | - Zur Unterstützung von Neugründungen und Unternehmensnachfolgen - Vergeben durch Förderbanken der Bundesländer und KfW - Günstige Zinsen, da öffentlich gefördert |

| Aspekt | Details |
|---|---|
| Kreditwürdigkeit des Käufers | - Fachliche und kaufmännischen Eignung des Käufers - Motivation des Käufers - Darstellung von Sicherheiten wie Sachwerten, Wertpapieren, Grundpfandrechten etc. - Ggfs. Bürgen aus der Familie, Geschäftspartner etc. - Detaillierte Auflistung bestehender Kreditverträge |
| Vollständige Unterlagen über das Zielunternehmen | - Transparente Informationen über die Zielfirma - Bilanzen und Zwischenbilanzen der letzten 3 Jahre - Aktuelle BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) - Kennzahlen wie Umsatz- und Eigenkapitalrendite, Cashflow (am besten mit Bestätigung des Steuerberaters) 11 - Liquiditätsplan für das aktuelle und kommende Geschäftsjahr |
| Businessplan | - Eigenständiger Businessplan zur Weiterentwicklung des Unternehmens nach der Übernahme - Gegenüberstellung von IST-Zustand und geplanten Änderungen - Prognosen zur Einschätzung des zukünftigen Erfolgs |
| Übergabeprozess / Post Merger | - Detaillierte Beschreibung des Übergabeprozesses und der Post Merger Integration (PMI) als Grundlage für den Fortbestand des Unternehmens |
| Finanzierungskonzept und Rückzahlungsplan | - Unternehmensbewertung und Kaufpreis - Detaillierte Auflistung des Eigenkapitals und bestehender Finanzierungsmöglichkeiten - Höhe des Kredits - Monatlicher Tilgungsbetrag - Angemessene Laufzeit (nicht zu lang) |



